Saturday, November 24, 2012

PDF-Download Die weiße Löwin, by Henning Mankell

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Die weiße Löwin, by Henning Mankell

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Die weiße Löwin, by Henning Mankell

Pressestimmen

Mankell gehört ohne Zweifel auch international zur Elite der Krimiautoren. In Schweden ist er die Nummer eins.Der Schwede Mankell ist in den letzten Jahren zum bedeutendsten neuen Kriminalautor in Skandinavien aufgestiegen. Deutlich steht er dabei in der Tradition von Sjöwall/Wahlöö: kein Glamour, dafür viel düster-realistischer Alltag.Besonders sympathisch bei Mankell: Sein Kommissar Kurt Wallander bleibt stets er selbst, ein kleiner problembeladener Polizist, und mutiert nicht zum heroischen Alleswisser.

Der Verlag über das Buch

»Mankell gehört ohne Zweifel auch international zur Elite der Krimiautoren. In Schweden ist er die Nummer eins.«›Svenska Dagbladet‹ »Der Schwede Mankell ist in den letzten Jahren zum bedeutendsten neuen Kriminalautor in Skandinavien aufgestiegen. Deutlich steht er dabei in der Tradition von Sjöwall/Wahlöö: kein Glamour, dafür viel düster-realistischer Alltag.«›Badisches Tagblatt‹ »Besonders sympathisch bei Mankell: Sein Kommissar Kurt Wallander bleibt stets er selbst, ein kleiner problembeladener Polizist, und mutiert nicht zum heroischen Alleswisser.«›Hamburger Abendblatt‹

Alle Produktbeschreibungen

Produktinformation

Taschenbuch: 539 Seiten

Verlag: dtv; Auflage: 20. (Dezember 2001)

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3423201509

ISBN-13: 978-3423201506

Größe und/oder Gewicht:

19 x 12,4 x 2,8 cm

Durchschnittliche Kundenbewertung:

3.7 von 5 Sternen

101 Kundenrezensionen

Amazon Bestseller-Rang:

Nr. 897.946 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mankell begeistert. Auch mich. Genauso Wallander, der einen sehr einzigartigen und durchaus besonderen Charakter hat. Doch offen gestanden werde ich mich zwingen müssen, nach dem Einschlafen bei der zweiten CD auch die verschlafene Hälfte noch zu hören...Die Musikstücke erklären die Länge der CDs, die Handlung ist nicht minder langatmig. Eine CD damit zu verbringen, eine Frau zu suchen, tot aufzufinden, einen Mann zu suchen und zu finden und zu verlieren ist nicht besonders viel... Die Dialoge sind so, dass sie mich an meine Grundschulzeit erinnerten: "Wie geht es Dir?" - "Danke, gut"... Das ist ein Toter - "oh Gott". Sehr wenig emotionen, die Dialoge teils ermattend bis dümmlich oder schlicht überflüssig, die Tochter Wallanders als naives Dummchen - ich hatte mir mehr erhofft, werde nun keinen Verriss starten - aber bin enttäuscht von dem, was ich hörte. Da waren einige Wallander-Krimis deutlich besser. Vielleicht aber liegt es auch am "Hörspiel-statt-Hörbuch-Format"?! Milberg las und war bessser.... Ohne Musik, die angeblich Spannung erhöht - und mit Dialogen, die einfach nur ermüden versus gnadenlos unbrisant und unwichtig anmuten. Drei Punkte mit Bauchweh und aufgrund einer Affinität zu Wallander und Mankell! Nur deshalb.

Sowohl die Handlung, als auch die Entstehung des Buches liegt Anfang der neunziger Jahre. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man im Jahr 2012 neu an dieses Buch herangeht.Nicht nur die Technik befand sich damals in einer anderen Welt. Dies ist ein Krimi ohne Handy, Internetrecherche und Genanalyse. Auch das Bewusstsein der Leute (und vllt. der Schweden im Besonderen) war ein ganz anderes. Wenn man sich darauf einlässt, fällt das am Anfang eher gemächliche Erzähltempo nicht negativ ins Gewicht. Im Gegenteil, es passt einfach sehr gut in die Zeit.Mankell schildert meiner Meinung nach sehr gut und eindringlich die Ängste und die Zerrissenheit des Kommissars Wallander im Angesicht einer Welt im Umbruch.Zur Handlung selber möchte ich gar nicht viel schreiben - dass verdirbt im Zweifel nur die Spannung.Sie ist packend geschrieben und nimmt gegen Ende noch einmal deutlich Fahrt auf. Was mir besonders gefallen hat, ist die Einbettung in den (inzwischen historischen) politischen Kontext. Die bekannten Persönlichkeiten kommen zwar vor, der Autor rückt Ihnen allerdings nicht als (besser-) allwissender Erzähler zu sehr "auf die Pelle". Charaktere im weiteren Umfeld, des es theoretisch gegeben haben könnte, werden ausführlichen und mit Tiefgang skizziert.Ich hab zwar noch nicht alle Wallander-Romane gelesen, denke aber mich den überwiegend positiven Rezensenten anschließen zu können. Gehört sicherlich mit zu den Besten.

Mankell nimmt uns mit auf eine Reise zwischen Schweden und Südafrika. Spannender Plot, unaufgeregt geschrieben, wie Mankell es eben macht. Einen Sterne-Abzug mache ich trotzdem: an einigen Stellen ist mir Wallander zu wenig Polizist und zu sehr Lonesome-Cowboy, der seine eigenen Regeln macht. Das finde ich unglaubwürdig. Aber eine klare Leseempfehlung spreche ich trotzdem aus: Nach dem Ende der schwedischen Wallander-TV-Serie mit Krister Henriksson macht es einfach Spaß, die Wallander-Reihe nocheinmal von Anfang an zu lesen.

Wallander hat es dismal mit ganz gerissenen Verbrechern zu tun, welche ihm in ihrer Scharfsinnigkeit mehr als ebenbürtig sind. Der Krimi lebt so von wechselartigen Spannungs- und Überraschungsmomenten. Hintergrund des Romans bildet der Niedergang des Apartheidsystems in Südafrika. Mankell gelingt es die Spannung bis zum Schluss zu erhalten. Weit besser als "Hunde von Riga".

Die Wallanderromane erstaunen mich von Buch zu Buch immer wieder neu. Man bekommt nicht nur einen Einblick in die Psyche eines Polizisten mit schweren Lasten, sondern erfährt viel zu der politischen Situation in Afrika, von der heute noch Rückstände zu verspüren sind. Mit offenbar hochkarätiger Beratung schafft Mankell es auch, die Gedankenwelt des Südafrikaners Mabasha so lebhaft zu schreiben, dass man glaubt diese Worte hätte kein Schwede geschrieben. Der Roman gewährt ebenfalls den Blick hinter die Kulissen, der uns verrät, dass Polizisten auch nur Menschen sind und viele Fehler in der Unnachsichtigkeit mancher Personen, zu großem Chaos führen können.

Henning Mankel schreibt wirklich richtig gut. Spannend, unterhaltsam, locker . Nicht umsonst sind seine Geschichten um Kommisar Wallander verfilmt worden und es werden mit Sicherheit noch welche folgen. Diese Rezension kann ich bei all seinen Büchern abgeben.

Dieses Buch sollte man wenigstens zwei Mal lesen, denn beim zweiten Mal tauchen Einzelheiten auf, die beim ersten Mal leicht überlesen werden. Mankells Sprünge sind auch bei diesem Werk gewöhnungsbedürftig - man sollte sich darauf einstellen. Das Buch ist spannend, einige Längen aber verhindern ein "Ausgezeichnet", es ist ein "sehr guter" Krimi, der auch noch durch sein gut gezeichnetes Lokal-Kolorit sowohl in Schweden wie auch in Süd-Afrika überzeugt.

Für gewöhnlich liebe ich Wallander-Krimis und verschlinge sie in kurzer Zeit. Die weiße Löwin habe ich nicht mal zu Ende gelesen. Langatmig, unstimmig, fällt völlig aus der Reihe. Diesen Teil der Reihe kann man getrost auslassen.

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